Möbel sind nicht gleich Möbel. Für jedes Möbelstück gibt es auch eine Pflege oder eine spezielle Reinigung. Um lange Freude an seinen Möbeln zu haben, sind die nachstehen Tipps gedacht.
Der Feind von Naturbelassenen Holz und Gartenmöbel ist die Luftfeuchtigkeit. Bei zu hoher oder zu niedrigerer Luftfeuchte verziehen sich Holzmöbel sehr schnell. Um dem vorzubeugen, sollten Sie die Luftfeuchte in diesen Räumen konstant halten. Der Idealwert liegt zwischen 55 und 60 Prozent.
Die Pflege von Naturbelassenen Holzmöbeln stellt sich im Algemeinen sehr einfach dar. Da sich Schäden durch scharfe Reinigungsmittel nur schwer wieder beheben lassen, reicht es ein weiches, trockenes oder angefeuchtetes Tuch zu benutzen, um Ihre Möbel zu säubern.
Speziell bei Eichenmöbeln können Sie auf die Kraft von warmen Bier vertrauen. Waschen Sie Ihre Eichenmöbel damit, werden sie im neuen Glanz erstrahlen.
Alte und abgenutzte Eichenmöbel können mit einer Mischung aus einem hühnereigroßen Stück Wachs, halb soviel Zucker und einem halben Liter Milch zusammen aufgekocht, bepinselt werden. Sie können Ihre Eichenmöbel wieder blank reiben, wenn diese Mischung völlig eingetrocknet ist. Das Ergebnis wird Sie überraschen.
Haben Sie Pinienmöbel, die scheinbar ihre besten Zeiten hinter sich haben? Dann tränken Sie einen Lappen mit Leinöl und reiben Sie die Möbel damit ab.
Das gute Stück wird wie neu aussehen. Nutzen Sie keinesfalls normales Speiseöl für die Behandlung. Dieses wird ranzig und verbreitet nach einiger Zeit einen unangenehmen Geruch im Raum.
Achtung!
Mit Leinöl getränkte Textilien fangen sehr leicht Feuer. Was in der freien Natur zum Bau von Fackeln aller Art geeignet ist, wird in der Wohnung schnell zum Albtraum. Waschen Sie nach der Behandlung Ihrer Pinienmöbel den Lappen gut aus und lassen Sie ihn an einem sicheren Ort trocknen.