Zum Verfeinern unserer Gerichte einfach nicht mehr weg zu denken. Hier finden Sie ein paar nützliche Tipps und Tricks für den Umgang mit Kräutern.

Kräuter halten sich am Besten frisch, wenn Sie diese waschen, abtropfen und feucht in ein Glas geben. Das Glas dann fest verschließen und kühl lagern.
Im Kühlschrank halten sie sich so bis zu zehn Tagen frisch.
Je kleiner Sie Kräuter zerhacken, umso intensiver wird der Geschmack, da die Oberfläche vergrößert wird und mehr der gesunden ätherischen Öle in das Essen gelangen.

Hier also eine kleine Übersicht über einige wichtige Kräuter, Gewürzpflanzen und Gewürze und wofür man sie benutzt.

  • Anis
    Die Frucht aus der Doldenblüte.
    Wird verwendet zum Backen, in Tee, Likör und Medizin
  • Basilikum
    Küchenkraut für Fleischspeisen, Braten, Soßen und Wurstgewürz. Außerdem findet man Basilikum in fast allen italienischen Gerichten wie beispielsweise in Pesto oder zahlreichen Salaten.
  • Beifuß
    Für besonders fette Braten gedacht, einfach mit dem Braten mitgaren und das Kraut trägt dazu bei, dass das fette gericht besser verdaut werden kann und es nicht so schwer im Magen liegt.
    Beifuß war im Mittelalter wegen seiner magischen Kräfte begehrt und wurde sowohl für als auch gegen Hexerei genutzt. Aber das nur nebenbei, falls Sie sich einen Liebestrank brauen wollen...
  • Borretsch
    Ein junges Gurkenkraut, für Salate oder Salatmarinaden. Aber auch in Suppen findet man oft Borretsch.
    Die Bluten dieses Krautes werden zudem in der Medizin genutzt und die darin enthaltenen Stoffe wirken beispielsweise gegen Fieber oder Rheumatismus.
    Aber man kann die Blüten auch gut zu Dekoration seiner Salate nutzen, denn sie sind essbar.
  • Currypulver
    Currypulver (kurz Curry) ist kein reines Gewürz sondern eine Mischung aus bis zu 12 verschiedenen Gewürzen. Darunter Koriander, Cumin, Pfeffer und Ingwer, um nur einige der Möglichen Zutaten zu nennen, denn es gibt wohl auf der Welt mehr verschiedene Currymischungen als man zählen kann.
    Es passt zu zahlreichen orientalisch angehauchten Gerichten mit Reis, Hühnchen oder auch einfach nur zur, in Deutschland so beliebten, Currywurst.
  • Dill
    Das zartduftende Gurkenkraut wird hauptsächlich für Gurkensalat, Konserven, Soßen, mit Spinat und in den verschiedensten Salaten genutzt.
  • Estragon
    Hat ein kräftiges Aroma und wird wie Dill verwendet.
    Es ist ausserdem ein wichtiger Bestandteil in Sauce Béarnaise und wird zudem oft zur Aromatisierung von Essig und Öl genutzt.
  • Ingwer
    Eine asiatische Wurzel, scharf und pikant für süßsaure Speisen, Reis, Mayonnaise, Obstsalate oder alle Gerichte, die einen asiatischen Touch vertragen können.
    Im Sushirestaurant bekommen Sie außerdem immer eine Portion eingelegten Ingwer zum Sushi dazu. Dieser schmeckt milder als die rohe Variante und eignet sich perfekt dazu, den Geschmack im Mund vor der nächsten Sushisorte zu neutralisieren. Er hat zudem eine keimtötende Wirkung für den Fall, dass der Fisch doch einmal nicht der Frischeste war.
    Sind Sie erkältet? Dann ist Ingwer auch genau das Richtige für Sie. Brühen Sie einfach ein paar frische Scheiben Ingwer mit kochendem Wasser auf und lassen das Ganze 5 Minuten ziehen. Danach die Scheiben entfernen und mit Zucker und Zitronensaft abschmecken.
    Voil?! Der perfekte Erkältungstee und falls Sie es schärfer mögen, lassen Sie den Ingwer einfach länger ziehen.
  • Knoblauch
    Starke kreislauffördernde Gewürzpflanze für fette Braten, Suppen, Salate, Soßen und Wurst. Oder einfach im Ofen solange ungeschält backen, bis die Zehen schön weich sind und dann pur auf frischem Brot essen. Ein Traum. Aber danach sollte man nicht mehr unter Leute gehen, denn der Geruch dürfte selbst Vampire auf Abstand halten.
  • Liebstöckel
    Ein schon sehr lange bekanntes Gewürz und auch als Maggikraut bekannt, da sein Geschmack sehr stark an dieses bekannte Produkt erinnert. Man kann es in Suppen, Soßen oder mit Braten zusammen nutzen.
  • Lorbeer
    Aus dem Mittelmeerraum stammend; verwendet man in Suppen, Soßen, Braten oder für das Marinieren von Fleischgerichten.
  • Majoran
    Man bezeichnet es als das Wild- und Pilzgewürz, es ist das wichtigste Wurstgewürz.
    Der wilde Majoran und Oregano sind übrigens ein und dasselbe.
  • Muskat
    Ein Bouillongewürz und die geriebene Nuss des Muskatnussbaums. Verwendet man in Reis, für Gemüse und in Kartoffelbrei.
    Man sollte dieses Gewürz wegen seiner teils halluzinogenen Inhaltsstoffe nicht übermäßig verwenden.
    Darüber hinaus wird die Nuss gepresst und ein intensiv nach Muskat schmeckendes Öl gewonnen.
  • Nelken
    sind die Blüten des Gewürznelkenbaumes aus den Tropen und man verwendet sie in süßsauren Speisen wie Rotkohl oder eingelegtem Kürbis aber auch Braten und Soßen verleihen sie ein interessantes Aroma.
    Nur tun Sie Ihren Gästen einen Gefallen und entfernen Sie die Nelken vor dem Servieren. Einmal auf eine Nelke gebissen und man bekommt den Geschmack eine ganze Zeit lang nicht mehr aus dem Mund.
  • Petersilie
    Der stärkste Vitamingeber unter den Küchenkräutern und passt zu allen gesalzenen Speisen. Aber niemals mitkochen, da Petersilie dazu neigt, schell grau zu werden und seine Vitamine dadurch zerstört werden. Man kann mit Petersilie auch ein leckeres Pesto herstellen, wenn man einfach bei einem Basilikumpesto das Basilikum durch glatte Petersilie austauscht.
    Glatte Petersilie hat einen intensiveren Geschmack als die krause Variante, die man oft als Dekoration auf Salaten findet.
  • Pfeffer
    Ist frisch gemahlen am aromatischsten und von der Verwendung her wohl am vielfältigsten.
    Pfeffer ist die getrocknete Beere des Pfefferstrauchs.
    Die schwarze Variante wird dabei unreif gepflückt und in der Sonne getrocknet. Für weißen Pfeffer werden die Beeren reif geerntet und danach geschält.
    Der grüne Pfeffer ist auch die unreife Form der Pfefferbeere und wird meist eingelegt verkauft, da sie schnell verderblich ist.
    Roter Pfeffer ist hingegen kein echter Pfeffer, da er zu einer anderen Pflanzengattung gehört und vom Pfefferbaum stammt. Seine Schärfe und sein Aroma sind aber trotzdem nicht zu unterschätzen.


  • Pimpinelle
    Heimisches Wiesenkraut, passt in Salate oder auch auf Brotaufstrich
  • Rosmarin
    Verwendet man zum Würzen von Mais, Tomaten, Pilzen und Fleischsalaten, nur sparsam verwenden
  • Vanille
    Frucht einer Orchidee aus Mexiko, zum verfeinern von süßen Speisen gedacht
  • Zimt
    Gewürz aus Singapur, verwendet man für süße Speisen und Kompotte
  • Zitronenmelisse
    Küchenkraut mit Zitronenaroma, für Suppen, Soßen, Fisch, und Salate



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